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Paracelsus: Das Zürcher Paracelsus Projekt Medizinhistorisches Institut und Museum der Universität Zürich
Das Zürcher
Paracelsus-Projekt
Leitung: Dr. med. Urs Leo Gantenbein
ursleo.gantenbein@mhiz.unizh.ch


English Version Die Paracelsus-Forschung bietet eine Fülle von noch zu lösenden Aufgaben. Gemessen am Bekanntheitsgrad Theophrastus von Hohenheims (1493/94-1541), genannt Paracelsus, der nach Luther das grösste Fachschriffttum deutscher Sprache hervorgebracht hat, steht es um die Edition seiner Werke vergleichsweise schlecht. Rund ein Viertel davon, vorwiegend Theologika, warten weit verstreut und in Manuskriptform auf eine Bearbeitung. Für die edierten Schriften fehlt der den heutigen Anforderungen genügende historisch-kritische Apparat mit Worterklärungen und erschöpfendem Index.

Das 1998 initiierte Zürcher Paracelsus-Projekt stellt einen Ansatz zur Lösung der bestehenden Probleme dar. Mikrofilme der wichtigen Handschriften sollen an einem zentralen Ort gesammelt werden, die Textmasse der edierten Schriften elektronisch erfasst und nach verschiedenen Kriterien analysiert werden. Auf Grund dieser Vorarbeiten sollen ein Index erstellt und Bausteine für ein Paracelsus-Lexikon bereitgestellt werden. Diese Homepage wird Informationen zum Stand der Paracelsus-Forschung darbieten und weitere Aktivitäten koordinieren.

Ausgewählte Werke der Huser-Ausgabe werden auf dem Internet zugänglich gemacht. Die verbleibenden Manuskripte der Theologika werden in Buchform wissenschaftlich ediert mit dem Ziel, die langerwartete Theologika-Edition zu vervollständigen.


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last updated 12.12.05 Urs Leo Gantenbein